KARSTEN TROYKE

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Remember Josh

Impressum

Juni 2015:

Neue Aufnahmen sind heraus - mit Götz Lindenberg am Klavier, alle unterstützt von

Daniel Weltlingers Violine

 

Gäste: Andrej Sur & Chawa Kahane

 

 

und jiddisch:

 

 

 

 

Januar 2013:

 

RAUMER RECORDS

Raumer Records stellte eine Collection von 20 Lieders zusammen

aus allen früheren CDs und einigen Neuaufnahmen, darunter 2 Lieder mit SINTI SWING BERLIN

Yiddish Troubadour CD 2013

Raumer Records

 

 

 

 

 

September 2012 working on:

Nachdem die Aufnahmen zu "Tango Oyf Yiddish 2" abgeschlossen sind...

 

...nun Karsten Troyke & SINTI SWING BERLIN

Lang erwartet - eine besondere Zusammenarbeit mit dem legendären Qunintett

Sinti Swing Berlin


 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2011

Jan Hermerschmidt hat eine neue, schöne Webseite: http://www.hermerschmidt.de

Er war mit uns dies' Jahr wieder unterwegs.

 

Juli 2011

Hab Video s erstellt:

El Aleman www.el-aleman.de

und Suzanna www.suzanna-band.de

 

Mai / Juni 2011

Keine künstlerischen Neuigkeiten von Troyke, aber endlich Antworten auf Fragen der letzten Jahre.

Ich bin fasziniert von der Schreibe und Denke der Ada Frankiewicz:

 

Die Antiraucherlobby, die Politik und der Medizinisch-Industrielle Komplex - Hintergründe und Interessenverflechtungen


Wieso vertritt ein allgemein gewählter Staat nur die Interessen eines Teils der Bevölkerung? Wieso geben staatliche Institutionen ausschließlich Broschüren gegen das Rauchen heraus? Wieso gibt es nicht eine Schrift, die auf der Basis der Vorzüge des Rauchens Antiraucherinnen und Antiraucher zu mehr Toleranz auffordert? Wieso gibt es keine Broschüren mit Informationen über das Für und Wider des Rauchens, die die Entscheidung offen lassen? Wieso werden schon kleine Kinder in der Schule gegen ihre rauchenden Eltern aufgehetzt? Eine Verfahrensweise, die sonst nur aus totalitären Systemen bekannt ist. Wieso vertreten Krankenkassen entgegen ihrer finanziellen Interessen, siehe Kapitel “Die Kostenlüge”, ausschließlich die Interessen der Antiraucherinnen und Antiraucher?

Betrachten wir die Antirauchfraktion einmal differenzierter. Da haben wir einmal den harten Kern der organisierten Antiraucherinnen und Antiraucher mit ihrer Ausgrenzung Ungläubiger. Auf ihren religiösen Fundamentalismus kann nun aber nicht das gesamte gesellschaftliche, staatliche und institutionelle irrationale Handeln zurückgeführt werden. Für diese allgemeinen und die institutionellen Strukturen spielen offensichtlich andere Gründe eine Rolle.
weiterlesen Teil 1 >>>

 


Man muss all diese vielen kleinlichen Interessen zusammen sehen und sie in Zusammenhang bringen mit den konkreten Eigeninteressen nach Marktausweitung des medizinisch-industriellen Komplexes, um zu begreifen, welche Funktion das Reden über das Rauchen, über Suchtgefahren und Krebs haben. Nur so lässt sich begreifen, wie diese einseitigen Darstellungen sich soweit verbreiten und fast zum Allgemeingut werden konnten.

...
Gegenüber dem medizinisch-industriellen Komplex, der erhebliche Teile unseres Bruttosozialproduktes verschlingt, sind die Tabakkonzerne wirtschaftlich unbedeutend. Das sich Antirauchgruppen in diesem Kontext als kleine Davids, die gegen den Goliath kämpfen, stilisieren weist auf ihre völlige Verkennung der Realitäten. Ein für sektiererische Gruppen typisches Gebaren.

...

Da kann ein Arzt mit Hinweis auf die “Gefährlichkeit dieser Droge” neue medizinischen Untersuchungsmaßnahmen einfordern und zusätzliche Geldmittel für seine “Studien” bekommen. Da kann die Industrie mit dem Hinweis auf diese “gefährliche Droge” ihre Verantwortung für viele Krankheiten abschieben. Da können Medizinerinnen und Mediziner aber auch Politikerinnen und Politiker neue Posten in Gremien installieren. Bereits heute gehen 30 Prozent sämtlicher Steuereinnahmen in Deutschland nur für die Verwaltung drauf. Dafür lässt sich die “Gefahr des Rauchens” sehr gut als Argument für die statistisch medizinische und genetische Erfassung großer Teile der Bevölkerung instrumentalisieren. Da können Beamte weitere Gesetze und Verordnungen - und damit die Ausweitung ihres Zugriffs und Machtbereichs - legitimieren. Da können Antiraucherpäpste mit ihren Büchern Millionengewinne am Buchmarkt durch die Instrumentalisierung der Ängste ihrer Leserinnen und Leser abschöpfen. Da lassen sich mit der Antirauchideologie Umstrukturierungen der Krankenversicherungen gegen die Interessen der Versicherten argumentativ absichern. Jeder der heute ein Projekt einreicht, bekommt entweder vom DKFZ oder dem BAG Steuergelder gesprochen.
weiterlesen Teil 2 >>>

 

17.Mai 2011

 

 

Mai 2011

In Chicago mit Manager Alex Babich - rainy day but not sad:

 

April 2011

Deprimierende Fakten und Gedanken 25 Jahre nach Tschernobyl:

Dr. Helen Caldicott und mein Kommentar.

 

Dezember 2010

Troyke als Wolf im Hörspiel "Rotkäppchen.

zu bestellen hier:

Musiktheater Zauberton

November 2010
Wolfsburger Allgemeine Zeitung / Wolfsburger Nachrichten


WAZ: Sie treten am Freitag im Rahmen der Antifa-Woche der IG Metall Wolfsburg auf. Was verbinden Sie mit dem Thema Antifaschismus?

K.T.:
Meine Familie mütterlicherseits: meine Urgroßeltern Liddy und Götz Kilian waren exponierte KPD-Abgeordnete in Berlin-Köpenick. Die Auswirkungen der Mißhandlungen in der 1933er „Köpenicker Blutwoche“ kosteten Götz 1940 das Leben. Meine Großmutter Isot Kilian gehörte 1949 zu den Gründungsmitgliedern von Bertolt Brechts „Berliner Ensemble“. Das „nein“ und vor allem „nie wieder!“ zum deutschen Nationalsozialsmus und die Hoffnung auf eine gerechtere Gesellschaftsform war die Haltung all der Antifaschisten, unter denen ich praktisch aufwuchs. Ich bin davon geprägt und ich habe eine tiefe Abneigung gegen elitäres Denken, Rassismus und Antisemitismus. Auch das Bewußtsein, daß die Familie meines Vaters Josh Sellhorn den faschistischen Repressionen nur deshalb entkommen ist, weil mein Großvater Hans Sellhorn durch Bestechung und „Betrug“ seine jüdische Mutter, eine geborene Nathan, aus den Akten entfernen lassen konnte, spielt für mich eine Rolle. Soetwas wie einen „Arier-Paß“ sollte is nie und nirgends wieder geben.

WAZ: Jiddische Musik oder die Musik der Roma und Sinti gelten gemeinhin als Musik für ein kleines, ausgewähltes Publikum, oder?

K.T.: Im Grunde schon – es gab mal einen „Klezmer-Boom“, wo jede Vorstadt in Deutschland plötzlich ihre eigene Klezmer-Gruppe hatte, aber kommerziell war auch das nicht wirklich. Klezmer ist für mich ein jiddisches Wort und heißt: Musiker. Klezmermusik ist also: Musikermusik. Auch die Erfolge der „Gypsy Kings“ Anfang der 1990er Jahre, sie kamen tatsächlich in die Charts, sind wieder etwas abgeklungen. Weder die Roma-Musik noch die jiddischen Lieder sind auch je im Fernsehen (außer manchmal, selten, auf Arte). Und man weiß ja, was im TV nicht zu sehen ist, gibt es nicht. Trotzdem haben wir in unseren Konzerten immer wieder ein herzliches und treues, kluges und interessiertes Publikum – kein „ausgewähltes“, sondern Leute, die sich irgendwann – oft aus Zufall – in diese Lieder verliebt haben.

WAZ: Sie sind mit ihrer Musik weit gereist. Gibt es eigentlich noch Orte, an denen Jiddisch gesprochen wird?

K.T.:
Eigentlich überall, wo ich war: in Israel natürlich, auch in New York, in Australien, in Norwegen, in Paris usw. usf. Das lag aber daran, daß in solche Konzerte ein großer Teil jüdisches Publikum kommt. Und in einigen Familien fast jeder großen Stadt der Welt wird durchaus jiddisch gesprochen. Nur in Polen und Deutschland gab es auch Konzerte, nach denen niemand oder nur Einer mit mir jiddisch sprach.
Aber es gibt kaum noch Orte, wo jiddisch den Alltag bestimmt, abgesehen von einigen orthodoxen Stadtvierteln in New York oder Jerusalem z.B. Das aber ist nicht die Kultur, für die ich mich interessiere und „meine“ jiddischen Volks- und Theaterlieder sind vielleicht auch nicht die ihren.

WAZ: Wer Ihre Programme gesehen hat, der weiß, daß in den von Ihnen vorgetragenen Liedern häufig Schwermut und Humor, Schrecken und Erleichterung nahe beieinander liegen. Ist das typisch für die jiddische Kultur?

K.T.:
Das kann ich nicht so genau sagen, immerhin ist jedes gute Lied, jedes Theaterstück, jeder Film, der Humor und Depression zu verbinden versteht für mich etwas Wunderbares, egal vor welchem Hintergrund und in welcher Sprache. Daher kann ich auch mit der z.Zt. so präsenten Comedy-Kultur nichts anfangen. Und herrliche tiefgehende Volkslieder, Lachen unter Tränen oder schwarzen Humor gibt es auch anderswo. Aber es kann schon sein, daß die verrückte und auch schlimme jüdische Geschichte etwas hervorgebracht hat in der Kultur, das man so leicht woanders nicht findet.

WAZ: Sie werden von Suzanna und dem Trio Scho begleitet. Das hört sich nach einem ganz großen Setting an.

K.T.:
Genaugenommen gibt es eine Reihe Lieder, die ich gern mal mit dem Babelsberger Filmorchester aufführen würde – in diesem Sinne ist es wieder ein kleines Setting. Das Trio Scho ist allerdings dafür bekannt, sehr „groß“ und voll zu klingen, nur mit Violine, Kontrabaß und Accordeon. Valeri Khoryshman arrangiert auch sehr gekonnt nach alter Schule. Leider ist der Sänger und Violinist Gennadi Dessiatnik z.Zt. sehr erkrankt, so daß er nicht mitkommen kann. Wir haben heute geprobt und etwas umgestellt und Suzanna, die wir ja als Gast eingeladen haben, wird nun noch einige ihrer herrlichen Roma-Lieder mehr singen als ursprünglich geplant. Ich werde auch meine Gitarre mitnehmen, damit es wieder ein Trio ist… Jedenfalls freuen wir uns sehr auf die Vorstellung!

WAZ: Der Titel Ihres Programms lautet „Shulim Alaychem – Friede sei mit Euch“. Was haben wir zu erwarten?

K.T.:
„Shulim Alaykhem“ heißt das erste Lied, Friede sei mit Euch. Das ist ja der jiddische Gruß – im heutigen Hebräisch wäre das „Schalom Alechem“, auf arabisch „Salam Alaikum“. Lieder mit Herz und Verstand können nichts anderes als Frieden bringen. Trotzdem wird es auch einige Partisanenlieder geben, denn Frieden soll nicht heißen: du darfst mich quälen, unterdrücken und ermorden, ich werde mich nicht wehren. Das wäre ja ein Friedhofsfrieden! Im Programm ist auch eine verzweifelte Ballade von Vladimir Vyssotzki, die Suzanna original russisch singt. Es gibt einige der schönsten jiddischen Lieder, einige Lieder von Georg Kreisler und natürlich die Roma-Lieder, die wir z.T. zweistimmig singen.
 

 

Oktober 2010

Sonntag, 03.10.2010 Compagnie des Artistes et Fous
Haus der Sinne Berlin
Ystader Str.10, 10437 Berlin
Tel & Fax 030 - 440 491 55

Das CD-Release-Konzert Trio Scho
Valerij Pysarenko: Kontrabass und Gesang
Valery Khoryshman: Akkordeon und Gesang
Gennadij Desatnik: Gesang, Violine und Gitarre

 

„Kiewer Tramway“



September 2010

Ende Juli wurde in meiner Wohnung gefilmt - für ein Portrait von Eva-Maria Hagen. Heute, am 14.09. wurde das Portrait gesendet - ich bin aber rausgeschnitten worden... Buh, es gibt für Künstler kleine Schocks, die man nur schwer verarbeiten kann, besonders, wenn man irgendwie nicht wichtig zu sein scheint. Da gibt es nur ein Wort, das hilft: nebbich!

 

Juni 2010

Troyke als Produzent: Es entsteht eine neue TRIO SCHO CD!

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Innerhalb der letzten 3 Wochen wird bei Google diese Webseite immer wieder als schädigend eingestuft und man kann von Google aus nicht hierher. Ich kann versichern, daß hier GARNICHTS an Malware oder Ähnlichem läuft. Immer wieder überprüfen wir die Seiten und es ist alles in Ordnung. Dann beantragen wir bei Google, die "Indizierung" zu beenden, dann geht es wieder 2 Tage gut. Man kann offenbar bei Google anonym Seiten "melden". China läßt grüßen! Bei anderen Suchmaschinen wie Yahoo gibt es keine Probleme. Hört auf zu "googeln"!

Leider kann kaum jemand diese Nachricht lesen, wenn man von Google aus nicht auf diese Seite hier "darf"!

 

Mai 2010

Neue Lieder-Aufnahmen sind in Vorbereitung. Mehr dazu später...

 

 

 

Januar 2009

Gennadi Dessiatnik hat 2 meiner Texte vertont und aufgenommen, mit dem Musikkollektiv SCHO. Trio SCHO ist ja mit Baß, Accordeon & Geige bzw. Gitarre.

Nun kommen Vibraphon und Flöte dazu!!!    

www. myspace. com/musikkollektivscho

 

 

 

November 2008 

Das langerwartete Buch von meinem Vater JOSH SELLHORN ist da!

JAZZ LYRIK PROSA

Zur Geschichte von drei Kultserien.

 

60er Jahre: Jazz & Lyrik - mit Manfred Krug, Eberhard Esche, Wolf Biermann, Jazz Optimisten Berlin, Ruth Hohmann u.v.a. Erweitert auf Lyrik-Jazz-Prosa...

 

90er Jahre bis heute: Jazz-Lyrik-Prosa, noch immer mit Ruth Hohmann, aber auch Uschi Brüning, Walfriede Schmitt, Luten Petrowsky, Ursula Karusseit... und und und... und auch mit mir.

 

siehe: www.jazz-lyrik-prosa.de       Wer das Buch bestellen will: Christoph Links Verlag

 

 

 

 

Oktober 2008 

Die Doppel-CD "Abschiedstournee 2007" von Bettina Wegner ist noch einmal herausgekommen, jetzt bei Conträr Musik, mit neuem Cover. Karsten Troyke ist immer noch bei 11 der Titel zu hören, 8 Lieder solo.

 

 

 

 

Juni 2008

Brigitte Biermann veröffentlichte ein Karsten-Troyke-Portrait , hier ein Auszug:

Ganz in Schwarz, Seidenhemd und Jeans, steht Karsten Troyke auf der Bühne und singt die alten jiddischen Lieder von Kindheit und Frieden und Liebe und Tod. Guckt unterm schwarzen Hut verschmitzt, verzweifelt oder verwegen . (...)

Wenn auch die Texte immer leicht wehmütig, die Melodien in Moll klingen, nach einem solchen Konzert geht man doch, mit sich und der Welt im Reinen, heim. Troyke begeistert sein Publikum, ganz gleich, ob er allein mit seiner Gitarre auftritt, begleitet vom Pianisten Götz Lindenberg, ob er mit dem russischen Trio Scho auftritt oder, wie im vergangenen Jahr, mit Bettina Wegner in ihrer großen Abschiedstournee.
Der Kerl hat Charme, vor allem aber eine wunderbare Stimme: Mal tiefdunkel wie schwarzer Samt, mal rauchig wie eine Kneipe nach Mitternacht, mal zärtlich wie ein Sommerwind, dann wieder voller Lebenslust und Lebenskraft.
Mit 16 bekam er eine Gitarre. Er probierte eigene Melodien und spielte, „was nicht so kompliziert war “: Folksongs von Joan Baez, Lieder von Bettina Wegner, jiddische Lieder, die er zu Hause hörte. Sein Vater Werner „Josh“ Sellhorn, in der DDR bekannt als Erfinder der legendären Reihe „Jazz – Lyrik – Prosa“, hat eine umfangreiche Plattensammlung. (...)
Er hatte sich nicht vorgenommen, (ständig) jiddische Chansons zu singen, sein Interesse daran ist allmählich gewachsen. Er kaufte sich eine jüdische Grammatik mit kleinem Wörterbuch, schlug jedes Wort nach, das er nicht verstand. „Jetzt ist alles näher am Original und vielleicht... gelungen, etwas ins Heute zu holen von der Lebendigkeit, dem Alltag, den Gefühlen der Menschen, die sie einst gedichtet und komponiert haben. ... Erinnern bedeutet lebendig sein.” So steht es im Begleitheft der „Vergessenen Lieder”.
„Wer glaubt, Authentizität hängt davon ab, ob man Jude ist oder nicht, irrt”, sagt er.
Er muss ja auch keine Tauben im Park vergiften, um sehr vergnügt Lieder von Georg Kreisler zu singen. „Ich seh noch meine Mutter am Herd stehen und trällern:

Lola mit den Engelsmienen

legt ich auf die D-Zug-Schienen

Lilli, Leni und Marianne

starben in der Badewanne...”

Georg Kreisler schrieb ihm, nachdem er Troykes CD ("singt Kreisler") gehört hatte:

„Sie interpretieren sehr originell und eigenwillig... Ihr Stil ... lässt einen nicht mehr los, und man fällt immer wieder auf Sie zurück. Dazu möchte ich Ihnen ausdrücklich gratulieren und Sie ermutigen, es weiter so zu machen.... Ich freue mich, dass Sie sich meine Lieder ausgesucht haben und bedanke mich dafür.”
...

Karsten Troyke, Georg Kreisler, Barbara Peters

 

 

Dezember 2007 

Die Platten-Firma Buschfunk veröffentlichte in ihrem neuen Jahreskatalog einen Artikel zu den Abschiedskonzerten von Bettina Wegner, in dem Karsten Troyke wie folgt beschrieben wird:

(...) Was Bettina Wegner geritten haben mag, den Chansonier Karsten Troyke auf ihre Abschiedstournee mitzuschleifen, mag sich allerdings nur ihr selbst erschließen. Mit wohltönender, vor allem aber komplett selbstverliebter Stimme interpretierte Troyke einige hebräische, arabische und jemenitische Liebeslieder, die so gar nicht in das
einfühlsame Programm der Grand Dame der DDR-Liedermacher-Szene hineinpassen – auch deshalb, weil der Strahlemann-Interpret mit seinem aufgesetzten und künstlich wirkenden Ben-Becker-Charme wenig nahöstliche Identität ausstrahlt und quasi als falscher Mann am falschen Ort daherstolziert kommt. Während sich Bettina Wegner als Interpretin ihrer eigenen Texte in den Dienst der Sache stellt und sich selbst als Person weit zurücknimmt, nutzt Troyke das zahlreich erschienene Publikum, um sich schamlos zu inszenieren – fast schon Blasphemie an der Seite einer derart bescheidenen Künstlerin wie Bettina Wegner...

Geschrieben wurden diese Zeilen von einem Journalisten mit Namen Klaus-Peter Kaschke, über den man in Wikipedia einiges nachlesen kann. Er hatte dies für eine Tageszeitung in Erfurt konzipiert, doch Buschfunk gefiel es, den Text nun flächendeckend ca. 1 1/2 Jahre lang jedem in die Hand zu drücken, der dort etwas bestellte - sowie online zu veröffentlichen.

 

 

 

März 2007 

 

Die Doppel-CD "Abschiedstournee 2007" von Bettina Wegner ist erschienen, sie ist ein Mitschnitt genau dieses Konzertes. Karsten Troyke ist bei 11 der Titel zu hören, 8 Lieder solo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

September 2006 

Neue CD bei Oriente Musik - www.oriente.de
Karsten Troyke: Dus Gezang Fin Mayn Harts - Tango oyf Yiddish

erscheint am 21.10.06
 

 

 

 

 

August 2006

Brechts letzte LiebeDitte von Arnim
Brechts letzte Liebe

(Das ist ein Buch über meine Großmutter)

 

Das Leben der Isot Kilian
Die Biographie einer schönen, inspirierenden Frau – der Freundin Wolfgang Borcherts, der Ehefrau Wolfgang Harichs und der letzten Liebe Bertolt Brechts.

180 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, zahlreiche Fotos, Faksimiles und Auszügen aus Isot Kilians autobiographischen Notizen
 

€ 18,80 (D) / CHF 33,20   ISBN 3-88747-215-2 Verlag Transit

 

 

 

April 2006

 

Im Dezember 2005 haben Karsten Troyke und Suzanna eine neue CD aufgenommen, begleitet von Trio Scho und Jens-Peter Kruse. Es sind vor allem Nachdichtungen, Folklore & Chansons. Im Januar 2006 wurde im Studio gemischt und inzwischen ist auch das Cover fertig. Die CD wurde leider nicht veröffentlicht, nur einige Exemplare auf Konzerten von Suzanna verkauft.

Der Titel: "Unser war die Nacht". Inzwischen kann man sie hier als MP3-Edition kaufen:

 

 

   

 

Februar 2006

 

2 Filme erscheinen in Belgien:

 

  

 

Les Films de la Mémoire  avenue du Domaine  21 -

1190 Bruxelles T +32 2 344 76 28 - F +32 2 344 73 26 willy.perel@swing.be

Yiddish Soul (53’): Voyage au cœur de la renaissance de la chanson yiddish au travers de la passion de Shura Lipovsky, Karsten Troyke et les KlezRoym, jeunes artistes européens. Chava Alberstein et Myriam Fuks suivent avec émotion leurs parcours dans différentes villes d’Europe.

Concert Yiddish Soul (43’) : Un éventail du florissant répertoire de la chanson yiddish lors du concert exceptionnel du 16 mars 2005 parrainé par Myriam Fuks avec Shura Lipovsky, Karsten Troyke et le KlezRoym.

photo: Sara Bialas-Tenenberg und Karsten Troyke

 

 

 

 

Januar 2006

 

Das Hackesche Hoftheater in Berlin ist Geschichte. Kein Sponsor, aber auch kein Politiker waren bereit, es als Kulturstandort zu erhalten. Der Anlass für das Ende: eine Mieterhöhung.

 

 

Oktober 2005

 

Karsten Troyke i Trio Scho z Berlina - koncert pieśni żydowskich, godz.

18.30; Państwowy Teatr Żydowski, Pl. Grzybowski 12/16.

 

Das Konzert in Warschau umfaßte die "jidischen vergessenen Lieder", Lieder von Benzion Witler, Itzik Manger und Volkslieder. Golda Tencer kündigte den "wichtigsten Interpret des Jidischen aus Deutschland" an und das Publikum war sehr offenherzig: vom ersten Moment an schien es im Dialog mit der Bühne zu sein, sang und klatschte mit, half bei fehlenden Worten in der Moderation. Die 380 Plätze waren vollständig ausverkauft.  Es gab Tränen, es gab Lachen und einen Ansturm auf den Sänger nach dem Konzert. Auch aus Czéstochowa, Sara Bials' Stadt, waren Menschen gekommen, die Troyke ein Jahr zuvor allein mit Gitarre bei sich zu Gast hatten. Hier im Jüdischen Theater Warschau ist bis heute jener polnisch-jidische Dialekt zuhause, den Troyke als einziger in Europa ständig auf die Bühne bringt, fern von Liederbüchern und Sprachlektionen, weitergereicht von alten Tonaufnahmen und Menschen, die Alltags-Jidisch sprechen...

 

 

Juli 2005

  • Neuausgabe der CD "Grüne Blätter", zum Teil mit unveröffentlichten live Aufnahmen und re-recordings.
 

 

 

Mai 2005

  • "Chanson Total", zusammen mit Suzanna, ist noch einmal neugestaltet und erschienen.

 

 

 

November 2004

  • Eine Doppel-CD mit den Liebesliedern von Bettina Wegner ist erschienen. 2 Titel sind zusammen mit Troyke: "Liebster, Liebster"  und "Erev shel shoshanim"

 

 

März 2003

  • Eine CD mit vorwiegend jidischen Liedern von Bettina Wegner ist erschienen: "Mein Bruder... Jüdische Lieder". Troyke singt darauf 6 Titel gemeinsam mit ihr.